Werbung

Bildschirmfoto 2021-07-05 um 22.26.38.png

Tulpen

Diese Blumen zählen zu den Liliengewächsen und sind die größte und abwechslungsreichste Zwiebelblumengattung überhaupt. Es gibt sage und schreibe über 150 Sorten, welche in Mittel- und Südeuropa, Nordafrika und Vorderasien beheimatet sind. In Mitteleuropa ist die Weinberg-Tulpe die einzige Art die hier beheimatet ist. Ihren Ursprung hat sie in Südeuropa, sie wurde jedoch schon vor über 500 Jahren bei uns angepflanzt. Heute steht sie mitunter auf der roten Liste der bedrohten Arten und wird als besonders gefährdet eingestuft. Die ersten Wildtulpen aus dem vorderen Orient kamen ebenfalls vor etwa 500 Jahren als Tulpenzwiebeln nach Europa. Vor allem in den Niederlanden waren diese Blumen bei wohlhabenden Bürgern und Adeligen sehr gefragt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein lohnender Handel mit der Auswirkung, dass die Preise aufgrund der hohen Nachfrage in die Höhe schnellten. Dieser im 16 Jahrhundert rege Handel gipfelte im Jahre 1632 in ungeahnte Höhen, kurz danach brach dieser Markt in sich zusammen. Die damals bezeichnete Tulpenmanie ging als erste Spekulationsblase der Wirtschaft in die Annalen ein. Anwendung dieser kostbaren Zwiebelblumen Im Unterschied zu zahlreichen anderen Symptomen, die am besten im Halbschatten gedeihen, sind diese Zwiebelblumen zumeist Gebirgspflanzen. Diese Blumenzwiebeln wachsen außergewöhnlich schnell in warmen von Sonne verwöhnten Plätzen, dazu lockerer Boden und trockener Sommer und die Blumen fühlen sich pudelwohl. Kleinere Wildtulpen gedeihen auch im Steingarten sehr gut. Als Schnittblumen für die Vase werden diese farbenfrohen Frühlingsblumen ebenfalls gerne verwendet. In größeren Gruppen angepflanzt erzielt man mit Tulpenzwiebeln einen guten Farbkontrast. Besonders elegant und außergewöhnlich schön wirken weiße Tulpen. Man kann diese beliebten Zwiebelblumen gut mit Schattenglöckchen und Vergissmeinnicht vermischen. Pflanzung Beim anpflanzen von Tulpenzwiebeln muss vor allem auf einen guten Wasserablauf unter dem Boden geachtet werden. Das ist sehr wichtig, denn bei dauernder Feuchte beginnen diese Zwiebeln schnell zu faulen. Ist im Garten überwiegend lehmiger Boden vorhanden, bettet man sie am besten auf eine Schicht Sand. Das Pflanzloch sollte inklusive Drainage mehr als doppelt so tief sein, wie die Blumenzwiebel hoch ist. Werden Sorten mit höherem Wuchs gepflanzt, kann das Pflanzloch noch tiefer ausgehoben werden damit eine gute Standfestigkeit gegeben ist. Pflanzzeit ist wie bei den meisten im Frühjahr blühenden Blumen Ende September bis Ende November. Schneiden und pflegen Spätestens wenn die Blüten welk sind, sollten diese abgeschnitten oder von Hand abgenommen werden. Mit dieser Maßnahme wird die Samenbildung minimiert und zudem wird dafür gesorgt, dass die Tulpen vermehrt Reservestoffe in ihre Zwiebeln einbringen können. Übersommerung der Tulpenzwiebeln Viele Tulpensorten erhalten eine längere Lebensdauer, wenn sie nach dem Austrocknen des Blütenstängel ausgegraben und an einen kühlen Ort im Gartenhaus oder in der Garage gelagert werden. Vor allem in Gebieten mit reichlich Niederschlägen während der Sommerzeit hat sich das Übersommern bestens bewährt. Das hat vor allem damit zu tun, dass Tulpenzwiebeln zu Beginn der Ruhezeit im Sommer keine nasse Erde mögen. Es gibt zwei verschiedene Vorgehensweisen, zum einen bringt man die Zwiebeln in Kisten mit lockerer Humuserde ein, auch möglich, man bündelt sie nach Sorten getrennt, etikettiert sie und hängt sie zum Trocknen auf. Im September werden diese Zwiebeln dann genauso wie die neu gekauften ins Blumenbeet mit eingepflanzt. Wichtige Ratschläge bezüglich richtiger Pflege lt. hausundgarten.online Vorteilhaft die Zwiebelblumen in Ruhe einziehen lassen. Grünes Laub auf keinen Fall vorzeitig wegnehmen. Diese Vorgehensweise würde diese Pflanzen sehr schwächen. Sobald die Blätter ausgewachsen sind, sorgt eine kleine Beigabe mineralischer Volldünger für gutes Gedeihen und langes Leben. Möchte man an diesem Blumenzwiebeln über einen längeren Zeitraum hinweg Freude haben, sollten ausschließlich robuste botanische Wildtulpen eingepflanzt werden. Besonders robust sind lilien-blütrige Tulpenarten und Darwin Tulpen. Vermehrung der Blumenzwiebeln Sie lassen sich ganz gut durch Aussaat oder mittels Zwiebeln vervielfältigen. Die Aussaat nimmt lange Zeit in Anspruch. Diese Art von Blumen blühen in der Regel erst im dritten Jahr. Mehrere Wildtulpen säen sich von ganz allein aus, gemäß hausundgarten online Ausdauernde Gruppen von diesen Blumenzwiebeln bilden an dafür passenden Stellen zuverlässig Tochterzwiebeln, jedoch in der Regel nur zwei. Die Tulpenzwiebeln einfach im Herbst beschneiden und man pflanzt die Abkömmlinge einfach an der dafür vorgesehenen Stelle wieder ein. Was Krankheiten und Schädlinge angeht ist die Wühlmaus der größte Feind dieser Blumen. Sie stehen auf dem Speiseplan dieser Maus an erster Stelle. Abwehren kann man diese Schädlinge, wenn man die Pflanzen im Boden mit engmaschigen Drahtnetzen schützt. Schnecken fressen Tulpenblätter ebenfalls sehr gern, hier helfen Bierfallen recht gut. Diese Blumen können auch von Fäulniserregern befallen werden, hier werden meistens Blätter und Stängel in Mitleidenschaft gezogen. Fazit: Tulpenblumen sind großflächig und zahlenmäßig groß angepflanzt ein einzigartiger Hingucker. Tulpenfelder ergeben optisch ein tolles und farbenfrohes Landschaftsbild, vor allem im Frühjahr erkennbar in den Niederlanden. Wer beabsichtigt diese Blumenzwiebeln in seinem Garten anzusiedeln, der sollte ausnahmslos auf robuste und qualitativ hochwertige Pflanzen setzen. Werden sie an trockenen und sonnigen Plätzen gepflanzt, dann steht einer tollen Tulpenpracht nichts im Wege. Diese Blumen sind langfristig gesehen eine lohnende Investition und verzaubern jeden Garten in ein Blumenparadies.


Nähere Informationen zu diesem interessanten Thema unter hausundgarten.online


Promotion