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Mein Garten – Schön gestalten und richtig nutzen

Eine üppige Pflanzenpracht im eigenen Garten zu haben, ist für viele Gartenbesitzer wünschenswert. Dennoch fehlt oftmals die nötige Zeit den Garten zu Pflegen. Vielmehr soll genügend Zeit bleiben den eigenen Garten für die Erholung nutzen zu können. Verbunden mit viel Arbeit, soll dieser demnach nicht sein.


Deshalb ging der Trend in den letzten Jahren immer mehr in Richtung Schottergärten. Bei dieser Varianten wird der größte Teil des Gartens von Steinen bedeckt. Dies sieht nicht nur trist aus, sondern sind zudem nicht gerade sehr Insekten und Umweltfreundlich.


Es geht auch anders: Ein Garten kann naturnah und attraktiv gestaltet werden, bei gleichzeitig wenig Aufwand. Und wer sich zugleich noch selbst versorgen möchte, kombiniert seinen Garten mit Gemüsebeeten im Heimanbau.


Pflanzen auswählen


Essenziell für einen richtig schönen Garten ist die Auswahl der Pflanzen. Je nachdem wo der Standort ist, sollten die Pflanzen optimal darauf abgestimmt werden. Doch nicht nur die Pflanzen, auch beim Heimanbau von Gemüse ist der richtige Standort wichtig.


Folgende Fragen sollten sich Pflanzenbesitzer fragen bevor sie in ein Gartencenter zum Kauf der Pflanzen fahren:


  • Wie nährstoffreich ist die Erde?

  • Wie ist die Bodenbeschaffung? Lehmig oder eher sandig?

  • Wie verhält sich die Sonneneinstrahlung während des Tages?

  • Ist der Garten lichtdurchflutet oder liegt er eher im Schattenbereich?


Sind diese Fragen geklärt, ist es ratsam die Ansprüche der Pflanzen an die örtlichen Boden- und vor allem Lichtverhältnissen anzupassen. Damit werden die besten Voraussetzungen für ein üppiges Wachstum geschaffen und die Pflanzen sind weniger Anfällig für Krankheiten.



Bei der Pflanzenauswahl eignen sich heimische Pflanzen besser als Exoten aus wärmeren Ländern, da diese robuster und an das heimische Klima gewöhnt sind. Liegt der Garten in der prallen Sonne und ist zudem sehr trocken, eignen sich am besten Steingärten. Diese wirken in Gegensatz zu Schottergärten sehr lebendig bei gleichzeitiger Pflegeleichtigkeit.


Gemüse pflanzen


Der Trend in dieser Zeit geht immer mehr in Richtung Umweltbewusstsein und Selbstversorgung im kleinen Stile. Hierfür eignen sich speziell angelegte Gemüsebeete. Diese können für eine einfache Pflege als Hochbeete angelegt werden. Gemüse pflanzen muss dabei nicht schwer sein.


Je nachdem welchen Bedarf man selbst hat, gibt es pflegeleichte Sorten, welche keinen zu hohen Anspruch auf den Standort haben. So mögen es Tomaten beispielsweise sonnig, sind aber ansonsten nicht allzu anspruchsvoll und eignen sich perfekt für den Einstieg in die Selbstversorgung.


Zu klassischen Gemüsegärten gehören daneben Salat, Karotten und Radieschen. Wer Obst liebt, greift zumeist auf Erdbeeren zurück. Der Garten kann zudem mit Pflegeleichten Kräutern wie Petersilie und Schnittlauch aufgewertet werden.



Für die richtige Auswahl an Gemüsesorten empfiehlt es sich vorab in einem Gartencenter nach den geeigneten Sorten zu erkunden.


Die Richtige Gartenpflege


Ein schöner Garten muss gepflegt und geheckt werden. Für die richtige Gartenpflege müssen einige Tipps und Tricks beachtet werden.


Garten Düngen


Im Frühjahr sollte die erste Düngung erfolgen. Anschließend kommt es auf die Pflanzen und den verwendeten Dünger an. Universaldünger beinhalten viele Nährstoffe wohin gegen organische Dünger länger halten. Vorsicht ist bei jeden Dünger geboten, da zu viel Dünger den Pflanzen ebenso schaden kann wie die falsche Gartenbewässerung und –pflege.


Gartenpflege das ganze Jahr über


Im Frühjahr beginnt der Garten zu blühen und muss deshalb auf Vordermann gebracht werden. Zu dieser Zeit ist es ratsam, den Garten zu planen, zu bepflanzen und vor allem zu beschneiden. Umso wärmer die Temperaturen draußen werden, umso bunter wird der Garten aufblühen.


Während den Sommermonaten blüht alles im Nutz- und Ziergarten auf. Gerade zu Sommerbeginn beginnen die ersten Erntemaßnahmen, da im Juni beispielsweise die Frühkartoffeln reifen. Daneben beginnt die Arbeit des regelmäßigen Rasenmähens. Hierbei unbedingt ein Mähen in der prallen Mittagssonne vermeiden, da der Rasen ansonsten ausdürren kann.


Im Herbst fallen vor dem Winter noch die letzten Gartenarbeiten an. Mit den kälteren Temperaturen richtet sich der Garten auf den Wintereinbruch ein. Die Beete müssen davor noch Winterfest gemacht werden und das Laub zu Haufen zusammen gerechnet werden. Gerade Laubhaufen bieten beispielsweise Igeln einen Schutz im Winter.


In Gegen aller Vermutungen benötigt der Garten ebenso im Winter Pflege. Was nicht winterfest gemacht wurde, benötigt in den Wintermonaten die richtige Behandlung oder muss in ein sicheres Winterquartier gebracht werden. Einige Pflanzen sind winterfest und können draußen bleiben. In Gegensatz hierzu müssen einige Pflanzen ins Haus zum Einlagern und überwintern gebracht werden.


Unkraut im Garten


Unkraut im eigenen Garten lässt sich nicht vermeiden. Mit der richtigen Herangehensweise kann dieses jedoch effektiv bekämpft werden. Hierzu ist es wichtig zu allererst die unterschiedlichen Arten des Unkrautes zu bestimmen. Danach können diese zielgerichtet entfernt werden, damit der Garten langfristig frei von unnötigen und unerwünschten Pflanzen und Unkraut bleibt.


Eine Möglichkeit ist es den Garten regelmäßig durch Unkraut jäten von Unkraut zu entfernen. Das Unkraut wird dabei samt der Wurzel ausgerissen werden. Dies ist zwar eine anstrengende Arbeit, aber sie lohnt sich um den Garten frei von Unkraut zu befreien.

Für weniger Unkraut sorgt zudem ein regelmäßiges Mulchen der Beete mit Rasenschnitt.


Richtige Gartenbewässerung


Eine effiziente Bewässerung hilft zum einen den nötigen Wasserverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig für ein gutes Pflanzenwachstum zu sorgen.


Folgende Tipps helfen bei einer richtigen Bewässerung des Gartens:


  • 1. Zeit: Um ein Verdunsten des Wassers zu vermeiden, sollte der Garten entweder morgens oder abends zur Dämmerungszeit bewässert werden. Damit kann das Wasser vom Boden besser aufgenommen und somit während der Sommermonaten viel Wasser eingespart werden.

  • 2. Automatische Anlagen: Optional können im eigenen Garten automatische Gartenbewässerungsanlagen mit Bodenfeuchte- oder Niederschlagssensoren verlegt werden. Die Beregnungsanlage wird ausgeschaltet sobald es zur regnen beginnt.

  • Topfpflanzen bewässern Die Pflanzen in einem Topf am besten in den Schatten stellen. In den Töpfen befindet sich eine geringere Erdmenge, welche sehr schnell austrocknen kann. Aus diesem Grunde Topfpflanzen niemals in der prallen Sonne stehen zu lassen. Exotische Pflanzen, welche viel Wärme und Licht benötigen unbedingt zweimal täglich gießen.

  • Regen- und Brunnenwasser: Um unnötige Wasserkosten zu sparen, lohnt es sich Regenwasser aufzufangen und Brunnenwasser zu verwenden. Gerade für kalkempfindliche Pflanzen ist Regenwasser perfekt und besser als das Leitungswasser. Die Abwassergebühr entfällt bei Wasser welchen für den Teich oder zur Gartenbewässerung verwendet wird. Allerdings muss hierfür eine separater Wasserzähler verwendet werden.

  • Wassermenge: Nicht zu viel Wasser verwenden. Am besten die Bewässerung stoppen sobald sich erste Pfützen bilden, da ansonsten Wurzeln faulen können oder sich Schimmel bildet.

  • Frisch gemähter Rasen: Dieser sollte im Sommer nicht zu kurz geschnitten werden, da er schneller austrocknet. Zudem den frisch gemähten Rasen alle zwei bis drei Tage bewässern. Hierfür eignen sich spezielle Rasensprenger.

  • Sträucher bewässern: Direkt am Stamm und in Wurzelnähe sollten Sträucher bewässert werden. Auch Gemüse wie Paprika-, Tomaten- oder Kürbispflanzen direkt an der Wurzel bewässern um Pilzbildung zu vermeiden. Pilze schädigen die Blätter und die Pflanze geht ein. Ein Gießstab eignet sich für eine manuelle Bewässerung, da unnötiges Bücken erspart bleibt. Alternativ hierzu ist eine automatische Bewässerung mittels Perl- oder Tropfschläuche.

  • Wassertemperatur: Pflanzen können unter Umständen empfindlich auf zu heißes oder kaltes Wasser reagieren. Bevor mit der Bewässerung begonnen wird und der Gartenschlauch schon lange in der Sonne liegt, zuerst das warme Wasser auslaufen lassen. Nutzpflanzen unbedingt vor warmen Wasser schützen, da hierdurch die Weichmacher in PVC-Gartenschläuchen austreten können. Diese sind Gesundheitsbedenklich.



Bodendecker und Stauden gegen Unkraut


Gegen Unkraut empfiehlt es sich statt einjährige Sommerblumen mehrjährige Stauden zu pflanzen. Diese sind winterfest. Viele Storchschnabel-Arten breiten sich über die Jahre hinweg immer weiter über den Boden aus und benötigen zudem kaum Pflege. Sie sorgen als Bodendecker dafür, dass sich weniger Unkraut ausbreiten kann. Wer ein Staudenbeet plant, sollte die Wuchshöhe und den benötigten Platz der einzelnen Stauden bedenken.

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