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Der Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist in seiner mittel- und südamerikanischen Heimat mit bis zu 5 Metern höhe ein recht stattlicher Strauch. Die Blätter, welche dunkelgrün sind, besitzen eine leicht gezackte Form. Obwohl die Blätter selbst schon durch ihre leuchtende, intensive Farbe eine Zierde sind, werden sie wegen ihrer bunten Brakteen kultiviert. Ursprünglich sind die Brakteen (das, was man als „Blüte“ ansieht) Kamin-rot, mittlerweile gibt es sie jedoch in vielen Farben wie z.B. Creme, rosa oder sogar zweifarbig. Die genügsamen Pflanzen brauchen wenig Flüssigkeit. Steckt man den Finger in das Substrat (Feuchtigkeitstest) und merkt eine Nässe, ist dies definitiv schon zu viel. Daher ist der häufigste Pflegefehler die Staunässe. Gelb werden der Blätter, im schlimmsten Falle sogar das Absterben der Pflanze können die Folge sein. Oft werden die Pflanzen nach Weihnachten entsorgt, sie überleben allerdings bei richtiger Pflege auch mehrere Jahre. Außerdem sollte man beim Gießen darauf achten, dass das Gießwasser nicht zu kalt ist. Lauwarm ist es optimal. Zudem sollte man darauf achten, dass die Euphorbien keine Zugluft, Heizungsluft oder Bodenkälte abbekommen. Ein heller, gern auch sonniger Standort ist ideal für diese Pflanzen. Auch Halbschatten akzeptierten die Weihnachtssterne, jedoch sollten die Temperaturen immer zwischen 15 und 22 Grad liegen. Vermehren kann man sie durch Stecklinge, dieses ist allerdings nur Pflanzenliebhabern mit viel Erfahrung, Geschick und Geduld zu empfehlen. Insgesamt sind Euphorbia pulcherrima giftig, jedoch passiert außer Übelkeit im Regelfall nicht viel. Die austretende Wolfsmilch kann zudem Allergien hervorrufen.


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